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23 – Daniel Landau über Langeweile, Lichtermeer und Engagement.

Falls nun jemand meint, meinem Gast Daniel Landau sei je langweilig, dann kann ich zur Beruhigung anmerken: ihm sicher nie! Denn der gebürtige Wiener, der eine Menge Talente in sich vereint – Lehrer, Gastronom, ansatzweise Politiker, Musiker und Dirigent, um nur einige zu nennen – hat immer wieder den Drang, die Welt ein wenig besser zu machen.

Ob das nun durch sein Kulturcafé Tachles im 2. Bezirk geschieht, durch den persönlichen politischen Einsatz oder einfach das spontan organisierte Lichtermeer am 19. Dezember 2021 (gemeinsam mit dem Innsbrucker Roman Scamoni) Landau ist stets in Bewegung. Trotzdem strahlt der sympathische Mittfünfziger Ruhe und Gelassenheit aus, die in Gesprächen für angenehm gesetzte Aussagen sorgen.

Die spontan organisierte Veranstaltung am Wiener Ring, die unter dem Motto #yeswecare als Gedenken an Österreichs Covid-Opfer und zugleich auch als herzlicher Dank an die vielen Menschen gerichtet war, die sich während Covid-19 für die Gesellschaft in allen möglichen Berufen mit hohem Einsatz und ebensolchem Risiko einsetzen, zog immerhin rund 30.000 Teilnehmer:innen und etwa 40 soziale Organisationen an. Die Lichter flammten in die Dezembernacht und nach nur 10 Minuten war der friedliche Moment auch wieder vorbei.

Die Veranstalter sahen diese Danksagung keineswegs als Kampfansage gegen die nimmermüden rechten Recken, die sich der verunsicherten Menge der Impfgegner:innen bedienen um „wieder da“ zu sein. Doch wurde es vielfach so aufgenommen, denn Netzfunde aus der impf-aversen Fraktion wie „über dieses Scheißlichtermeer wird breit berichtet und von unseren Demos redet kein Mensch“ legen nahe, dass Inklusion und gegenseitiges Verständnis durchaus nicht selbstverständlich sind.

Ungeimpft Österreich Schlägertyp
Gleich wird dem Reporter die Kamera aus der Hand geschlagen. Man beachte den Text auf dem Sweater. Quelle: Twitter Videopost

Langweile kann rasch umschlagen

Die These dieser Folge Aus Gründen: Den Menschen war schon sehr lange politisch eher langweilig, die Reizschwelle kaum noch spürbar, denn Österreichs Mehrheiten hatte ja mit der Regierung Kurz alles bekommen: die verhassten Roten endlich weg, ein junger Startup-Politiker an der Macht, zuerst mit den wiedererstarkten Rechten der FPÖ und dann mit den wohlmeinenden Grünen – so ging’s durch die Zeit von Covid-19, die notgedrungen für das Individuum ein bisschen langweiliger war als früher.

Doch die bloße Ankündigung einer Impfpflicht schien das erlösende Signal zu sein, aus dem Kanon auszubrechen, das von endlosen Streamingabenden und Zoommeetings und Lockdowns erschöpfte Ego auf die Straße zu hetzen und neue Kraft zu sammeln. Egal wofür, Hauptsache mal dagegen. Oder wie man früher gern sagte: Geht’s dem Esel zu gut, geht er auf’s Eis tanzen. Von Eis kann leider keine Rede sein, eher von einem Brand in weiten Teilen der Gesellschaft. Weil Daniel Landau sehr besorgt ist, wird von #yeswecare mit hoher Wahrscheinlichkeit noch einiges zu sehen und zu hören sein. Ich halte ihm die Daumen.

Auch im Jänner geht der #yeswecare Gedanke weiter durch Österreich
Keine ungefährliche Sache, sich dem rechten Kern der Impfgegner-Demos als Journalist:in zu nähern, wie hier am 20. Jänner 2022.

Dazu die Presseaussendung der Landespolizeidirektion Wien:

https://www.polizei.gv.at/wien/presse/aussendungen/presse.aspx?prid=43754C7549452B4B5047553D

Mit wie immer feinster Musik des Wiener Labels monkey.music – des Qualitätsanbieter schlechthin für Wiener Pop, Rock & Glam:

Die gespielten Titel der Episode:

Über die Band
Titel: Fiebermesser
Interpreten: NoviSad

Über die Band
Titel: Valiera dieser Wöd
Interpreten: Die Wödmasta

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22 – Christopher Wurmdobler über wie man richtig ausrastet.

Was zuallererst ins Auge fällt, wenn man Christopher Wurmdobler gegenüber sitzt, ist sein guter Stil. Wie sich der Autor und Journalist kleidet, vom angesagten Sneakermodell bis zum neckisch-indiviuellen Accessoire der Schiebermütze (Hüte trägt er von Mühlbauer und Leuchtfeuer), wie er spricht und welche Themen er gerne rasch anschneidet und welche erst später, das alles zeugt von gewählter Ausdrucksform und -weise.

Warum auch nicht? Meinen Gast und mich verbindet unter anderem auch das Geburtsjahr und man kann drüber behaupten, was man möchte: 1965 ist und bleibt ein ausgezeichneter Jahrgang, den manche gerne gedanken- und hilflos mit „Boomer“ definiert wissen möchten. Erstens irren sie und zweitens liegen sie falsch.

Denn Wurmdobler, der Wiener vom Bodensee, kann auch ganz anders. Sein Debütroman „SOLO“ (Czernin Verlag, 2018) ist eine goscherte, genaue und herrlich komische Beobachtung der hiesigen queeren Szene, die der, so Wurmdobler, „zur Genüge problembehafteten Queerliteratur“ einen humorvollen Kontrapunkt setzen wollte. Diese akustische Buchbesprechung gibt einen kleinen Eindruck von seiner Schreibweise.

© Julia Fuchs | juliafuchs.com

Vom Sach- zum Lachbuch

Christopher Wurmdobler stammt ursprünglich vom Schwäbischen Meer, dem Bodensee und hat sich mit dem Studium der Theaterwissenschaften (sowie der praktischen Ausführung selbiger in Österreich und Deutschland), journalistischer Beschäftigung für die Arbeiterzeitung, Der Standard, den ORF, NEWS, knapp 20 Jahre als Stadtleben-Ressortleiter und freier Autor für den FALTER und auch Sachbuchautor einen guten Namen gemacht. Schreiben, spielen und ausprobieren – das liegt ihm einfach. So ist er auch Mitglied des Kunstkollektivs H.A.P.P.Y und Teil des Performanceteams von Nesterval.

Mit „Ausrasten“ legt Christopher Wurmdobler 2021 eins nach, nämlich ein wiederum vergnügliches Buch über Figuren seiner Wahlheimat Wien, die – so der doppeldeutige Titel – erahnen lassen, dass es „kompliziert, aber lustig“ wird. Denn Ausrasten kann man – oder sollte man, je nach dem, welchem energetischen Status das Wort gerade zugeordnet wird. Weil es im Leben eines Mittfünfzigers, so der fleissige Autor und „Aus Gründen“-Gast dieser Folge meist klüger ist, sich auszurasten, statt wegen Banalitäten auszurasten, darf viel reflektiertes Denken hinter den Worten von Christopher Wurmdobler vorausgesetzt werden.

Und dennoch kann er sich richtig schön über „die Leut’“ ärgern und wie ein junger Spund auf Wienerisch „in Saft geh’n“. Ein vergnügliches Stündchen Podcast über Bücher, Treppenlifte, die Prostata und ob man von sich ein Bild mit 80 Jahren hat.

Mit wie immer feinster Musik des Wiener Labels monkey.music – des Qualitätsanbieter schlechthin für Wiener Pop, Rock & Glam:

Die gespielten Titel der Episode:

Über die Band
Titel: Ich mache mir die Welt
Interpreten: Sinuswelle

Über die Band
Titel: Dopamin
Interpreten: Graf Hadik

Über die Band
Titel: Keine Angst
Interpreten: Hansi Lang

Auszüge aus dem Schaffen des Autors

Ausrasten

Erzählungen

Eine Operettendiva, eine misanthrope Tierärztin, erfolglose Kunstschaffende, glücklos backende Mütter, schwule Tagediebe und allein reisende Neunjährige: Christopher Wurmdoblers Erzählungen versammeln außergewöhnliche Persönlichkeiten aus Wien, deren größte Gemeinsamkeit die Stadt ist, in der sie leben.

Tamara fängt etwas mit Toni an. Toni hasst Weihnachten, mag jedoch mit Arnold zur Mitternachtsmette im Stephansdom gehen, weil »die Männer auf der Bühne lustige Kostüme tragen«. Poldi verbindet Sex mit Immobilienbesichtigung, Susanne hasst Kunst, führt aber trotzdem eine Galerie. Kunsthistorikerin Ute berät Susanne fachlich und lässt sich von Tim modisch beraten. Tim verführt Darko und Darko wiederum den schwäbischen Lukas. Eva erwacht im Bett einer Sängerin und Beatrice sorgt dafür, dass überall der Strom ausgeht.

In kurzen und weniger kurzen, aber immer unterhaltsamen Erzählungen nimmt Christopher Wurmdobler seine Leserinnen und Leser mit in das turbulente Leben seiner Figuren.

Reset

Roman

Nach Christopher Wurmdoblers Erfolgsdebüt »Solo« folgt mit »Reset« ein humorvoller Roman über die größte Veränderung im Leben eines gealterten Fernsehstars, der mit seiner Vergangenheit aufräumt und sich selbst neu erfindet.

Karmen, über 50, knallhart und kinderlos, hat eine eigene Polit-Talkshow, gut bezahlte Werbeverträge und ist eine gefeierte Journalistin. Doch plötzlich passt ihr Fernsehgesicht nicht mehr in die Zeit, der Werbedeal wird gekündigt und sie verpatzt die Moderation einer Gala-Veranstaltung.

In einer Mischung aus Selbstdemontage ihrer öffentlichen Person und dem verzweifelten Versuch, auf sich aufmerksam zu machen, bricht sie in wenigen Tagen eine Menge äußerer und innerer Tabus.

Schließlich lässt Karmen sowohl die Großstadt als auch die glitzernde und oberflächliche Medienwelt hinter sich und begibt sich auf eine Zeitreise zurück zu ihren Wurzeln. Sie soll das Haus ihres verstorbenen Vaters räumen und landet mitten in der Provinz ihrer Kindheit. Doch ihr Heimatdorf hat sich verändert und auch Karmen verändert sich nach und nach und mehr, als sie je gedacht hätte.

Solo

Roman

Sie sind schwul, sehen gut aus und haben interessante Berufe. Sie leben ihr Leben in einer Welt zwischen abgedrehten Partys und bizarren Kunstevents, Konsum, Fitnesstraining und First World Problems. Aber irgendetwas funktioniert nicht mehr so wie früher …

David ist Mitte dreißig und Kinderarzt. Sein Freund ist etwas jünger, Architekt und hat das gemeinsame 200-Quadratmeter-Luxusloft geplant. Davids bester Freund Martin ist gerade fünfzig geworden und Landschaftsplaner. Dessen beste Freundin wiederum ist Bloggerin und selbst ernannte Schwulenmutti.

Außerdem gibt’s da noch Lena und Rita, die bald heiraten, Peter und irgendwie auch den jungen Ben. Doch dann verliebt sich die Schwulenmutti in einen Schwulen, David und sein Freund haben eine gröbere Beziehungskrise und die Hochzeit von Lena und Rita gerät zum perfekten Desaster.

Mit viel Ironie schreibt Christopher Wurmdobler über Freundschaft, Liebe und Sex, Körperkult, Älterwerden, Vorurteile und das schöne Leben in der queeren Wiener Großstadt-Blase, manchmal berührend, oft unglaublich witzig und immer so, dass man nicht aufhören kann zu lesen.

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Gemeinschaft Leben Liebe Menschen Queer

21 – Hermann Seiwald
über Taxis, Drag Queens und Gesellschaft.

Als Hermann Seiwald in der Nacht vom 1. auf 2. Oktober 2021 mitten in Wien – genauer auf der Mariahilferstraße – nach einer Hoteleröffnungsparty ein Taxi besteigen wollte, wurde ihm dieses vom Fahrer verwehrt. Und auch vom nächsten und vom übernächsten Fahrer und so weiter. Er war weder angetrunken, noch unhöflich oder gar grob, nein: Hermann Seiwald war lediglich in seiner „Nebenberufskleidung“ unterwegs nach Hause. Denn neben dem Hauptjob in der Gastronomie absolviert der charmante Wiener auch gesellschaftliche Auftritte als Drag Queen. Und das hat mehrere Wiener Taxichauffeure im Jahr 2021 offenbar so verwirrt, dass sie ihrer Beförderungspflicht nicht nachkommen konnten. Einfach skandalös!

Hermann Seiwald als FrauMann im Einsatz bei der Hotel Motto Eröffnung (Foto: privat)

Geärgert, getwittert, gehört.

Hermann Seiwald ist ein friedliebender Mensch. Einer, der aus einer Zeit stammt, in der man einander leben liess. Wie etwa in den sagenumwobenen 80er Jahren, die aus einer biederen Nachkriegsgesellschaft, die gerade erschöpft von den hochpolitischen Siebzigern in eine Welt voll Glitzer, Disco, Pop, Drogen und auch sich auflösende Geschlechterdefinitionen hineindonnerte.

Das kommt manchem bekannt vor? Sicher, denn der moderne Ruf etwa nach non-binary Personen ist auf andere Art in den 80ern des 20. Jahrhunderts eine richtige Revolution gewesen. RTL-Moderatorin Hella von Sinnen „heiratete“ die Bundespräsidententochter Cornelia Scheel, bis ins letzte Kuhdorf las man heftige Ralph König-Comics (oder verfilmte sie mit Til Schweiger) in New York wütete das HIV-Virus unter schwulen Männern und insbesondere den Drag Queens (Filmtipp: Paris is Burning), wodurch Glitter und Elend plötzlich ganz nah beinander wohnten, die gesamte Musik- und Modebranche nahm die Darstellung von Frauen und Männern komplett auseinander und weltweit nahmen die Gay-Prides Fahrt auf. Es sah für die Akzeptanz individueller Lebensweisen verdammt gut aus.

Bis dann mit dem Jahrtausendwechsel die neoliberal gesteuerte Entsolidarisierung der Gesellschaft in Schwung kam. Und plötzlich hieß es für beispielsweise Menschen mit LGBTIQ Zugehörigkeit, um Toleranz zu bitten, statt die erkämpfte Akzeptanz weiterhin aufrechterhalten zu können.

Und das hat unser Gast in dieser Episode von Aus Gründen am 1. Oktober am eigenen, bunt gekleideten Leib erfahren müssen – was ihn zu sehr verärgerten Twitter-Postings veranlaßt hat.

Die Wirtschaftskammer und die Taxifahrer:innen

Hermann Seiwald twittert täglich und viel. Kritisch, frech, witzig. In diesem Fall hat er auf den Seiten mit dem blauen Vögelchen mal Dampf abgelassen. Und zu recht. Die von ihm getaggte Wirtschaftskammer hat tatsächlich und auch sehr fair und sachlich reagiert. Das hat auch zu einem persönlichen Austausch geführt, der vor allem eines gezeigt hat: Man ist sich der Problematik mit merkwürdigen Fahrer:innen bewusst und geht auch daran, dies zu ändern. Denn Wien ist eine weltoffene Stadt und das darf nicht an der Tür zum Fond eines Taxis enden. Wie die Geschichte weitergeht, wird sich daher in den nächsten Monaten weisen …

Unser Dank geht wieder an das Wiener Label monkey.music – für Wiener Pop, Rock & Glam in wie immer hervorragender Qualität:

Die gespielten Titel der Episode:

Über die Band
Titel: Dopamine
Interpreten: Drahthaus ft. Aunty

Über die Band
Album: Ideas that seemed like good ones at 3am
Titel: M8 Come Over
Interpreten: Madishu & David Theni

Über die Band
Album: Rosachrom (Das Gesamtwerk)
Titel: Kopf hoch
Interpreten: Rosachrom

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Film Leben Menschen

19 – Marianne Kohn
über ein Leben in Punk und Gloria.

Es hat ein bisschen gedauert, bis Aus Gründen wieder Fahrt aufgenommen hat, aber die Covid-19 Lockdowns und Verordnungen ließen es erst kurz vor Ostern zu, sich mit der Wiener Loos Bar Betreiberin Marianne Kohn auf einen Podcast-Talk zu treffen. Innen die ungewohnt leere Bar, draußen vor der Tür das Take-Away-Publikum, eine unaufgeregte Stimmung, in der wir uns definitiv nicht über Gott, aber die Welt unterhalten haben.

Viele Titel umgeben die Aura der „wohl bekanntesten Barfrau Wiens“, die laut DIE WELT auch als „Königin der Nacht“ bezeichnet werden darf. Am ehesten trifft es aber ihr Lebensmotto Punk Forever. Die stets auf neue Abenteuer neugierige und lebenshungrige Schulabbrecherin machte in den Sechziger Jahren eine Lehrausbildung zur Filmcutterin, ging mit 16 Jahren dann in die römsiche Cinecittà und arbeitete für Pier Paolo Pasolini und Federico Fellini. 1969 zurück in Wien folgte der Eintritt in die Gastro-Szene, die u.a. mit der Leitung des Club U4 oder des Café Europa für ihren legendären Ruf beim Publikum sorgten.

Seit 1994 leitet sie nun die von Adolf Loos gestaltete American Bar in Wien 1, in der sich … „die Prominenten wie die Hausmeister“ zu ihr in die enge Bar zwängten. Das sei „wie ein schlechter Film oder ein guter“, je nachdem. Was Marianne Kohn aber sonst noch alles so treibt – etwa eine eigene Modelinie unter dem Namen Povera zu vertreiben oder sich gemeinsam mit ihrer Tochter engagiert für Tierschutz in Österreich einzusetzen – und warum sie einfach alles definitiv entspannter als manch andere Zeitgenossen sieht – so manche Gräfin könnte darüber ein Operettchen singen – das kann man sich hier in launigen 42 Minuten anhören.
Mit einer kleinen Triggerwarnung: Nichts für Hakliche.

Unser Dank geht wieder an das Wiener Label monkey.music – für Wiener Pop, Rock & Glam (und natürlich auch Punk) passend zur Königin der Nacht:

Der gespielte Titel der Episode:

https://de.wikipedia.org/wiki/MinisexKönige
Album: Wiener Blutrausch 2
Interpret: Minisex

Mehr zum Thema:

Die Mode von Marianne Kohn:

Povera aus Gschert Indien