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Nikolaus Irsigler über Misanthropie im Alltag

Wer aufmerksam durch die Wiedner Hauptstraße im vierten Wiener Gemeindebezirk spaziert, wird mit Sicherheit an den Auslagen des Dreimäderlhaus innehalten. Denn hier versammeln sich im weitläufigen Vintagemöbel- und Accessoiresgeschäft von Nikolaus Irsigler, Jahrgang 1973, die erstaunlichsten Einrichtungsgegenstände aus noch nicht so lange vergangener Zeit. Das Händchen, das der Liebhaber von Mobiliar mit Charakter bei der Auswahl der angebotenen Exponate beweist, zeugt von Geschmack und Bildung – denn er kennt auch die Geschichten zu jedem Stück. Wenn da nicht die Menschen wären, die sich in letzter Zeit doch sehr verändert haben. Wenn sich Niki Irsigler mitten im Gespräch in fiktive Personen verwandelt, die er kritisch-sarkastisch portraitiert, entfaltet sich nicht nur komödiantisches Talent, sondern auch sein Instinkt für die neue Gedankenlosigkeit, mit der sich die Gesellschaft immer weiter entsolidarisiert.

Soviel sei verraten: Die Kunstfiguren, die hier plötzlich am Mikrofon auftauchen, werden demnächst ihr eigenes Podcast-Format erhalten. Mehr dazu in Kürze.

Launige 86 Minuten über die aktuellen, verrückten Zeiten, die uns schleichend immer weiter voneinander entfremden.

Hier findet man die Vintage-Möbel: https://www.dreimaederlhaus.at

Wir danken monkey.music für die musikalische Unterstützung:

Die gespielten Titel der Folge:

Startzeit 27:00 min.:
Ka Müch in Kaffee
Interpret: Die Wödmasta

Startzeit 56:17 min.:
Den Wurschtl kann kana daschlogn
Interpret: Die Wödmasta

Startzeit 1:12:22 min.:
Die Würstelfee
Interpret: Die Wödmasta

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